Wir möchten uns an dieser Stelle zunächst einmal bei allen ganz herzlich bedanken, die Inge mit einer Spende unterstützen oder vielleicht auch mit einer monatlichen Patenschaft für ihre Zukunft sorgen.

Jeder Euro hilft und kommt direkt unserer kleinen Inge zugute, um ihr wieder ein einigermaßen normales Hundeleben zu ermöglichen. Es stehen zahlreiche Untersuchungen an, die natürlich der Verein nur mit Hilfe vieler Tierfreunde wuppen kann.

Inge liegt uns sehr am Herzen, denn sie ist noch so jung und vielleicht kann sie sogar irgendwann ein schönes Zuhause bei lieben Menschen beziehen, die kein Problem mit einem "speziellen Hund" haben.

 

Neuigkeiten über Inge

18.12.23

Vorstellung beim Tierarzt: Auf der Fahrt zum Tierarzt war Inge völlig "überdreht". Es war nicht möglich sie zur Ruhe zu bringen. Wir mussten dann im Wartezimmer Platz nehmen, da unser Tierarzt gerade in einer Behandlung war. Inge durfte auf dem Schoß sitzen und wurde dadurch ruhiger. Nach ca. 15 Minuten wollte sie jedoch runter und dann passierte es...

Inge schnuffelte den Boden ab und die Bewegungsabläufe wurden plötzlich unkoordiniert. Sie drehte sich daraufhin im Kreis, fiel um und begann zu krampfen. Wir riefen sofort unseren Tierarzt hinzu, sodass er den Anfall auch persönlich verfolgen konnte. Zwei weitere Anfälle folgten noch innerhalb kürzester Zeit. Während der weiteren Untersuchungen war sie dann etwas entspannter, allerdings völlig neben sich und total erschöpft.

Die Diagnose ist eindeutig, Inge hat schwere Epilepsie. Wie lange sie schon unter epileptischen Anfällen leidet, wissen wir leider nicht.

Inzwischen müssen wir auch von Hirnschädigungen ausgehen, daher auch ihr "spezielles Verhalten". Nun heißt es erst die Epilepsie in den Griff zu bekommen, denn jeder weitere Anfall könnte ihren Tod zur Folge haben. Inge wird jetzt auf Phenobarbital eingestellt und mit viel, viel Glück können wir in ca. 5-7 Tagen sagen, wie die Behandlung anschlägt. Danach werden weitere Untersuchungen erfolgen, so Gott will.

28.12.23

Inge zeigt schwere Verhaltensauffälligkeiten und neurologische Erscheinungen.

Mit dem Phenobarbital hat das Muskelzittern der hinteren Gliedmaße jedoch nachgelassen, auch werden die Bewegungen etwas koordinierter. In gewissen Situationen bekommt sie Tobsuchtsanfälle und beißt sich dann regelrecht fest. Attackiert werden Gegenstände, wie z. B. Spielzeug, Körbchen, aber auch vor Hosenbeine und Schuhe macht sie keinen Halt. So hat sie inzwischen einen Weidenkorb zerlegt, sich mit einem Besen angelegt, einen Mülleimer auseinander genommen und ihre betreuende Person mehrfach angegriffen. In ihrem Zimmer darf nichts stehen, was sie zerlegen kann zudem sie sich dabei auch selber verletzen könnte. Ansprechbar ist sie während einer solchen Phase überhaupt nicht und sie kämpft bis zur Erschöpfung. Eigentlich benötigt sie eine Gummizelle, doch damit können wir leider nicht dienen.

An einen Kontakt zu anderen Hunden oder fremden Personen ist nicht zu denken, da sie während eines Tobsuchtsanfalls durchaus gefährlich wird, denn sie entwickelt dann unbändige Kräfte und lässt nicht mehr los. Alles nicht so einfach...

04.01.23

Inge hat sich leider einen Infekt eingehandelt und fiebert. Auch hat sie eine Entzündung des Darmes, was auf eine Futtermittelallergie hindeutet. Von daher bekommt sie nun Antibiotika und Cortison. Mit einer Ausschlußdiät müssen wir nun herausfinden, worauf sie reagiert. Dieser Hund ist eine einzige Wundertüte, wo man sich inzwischen fragen muss, was hat sie eigentlich nicht.

 

Spendeneingänge

18.12.23

Gesamt: 255,00 Euro

19.12.23

Gesamt 90,00 Euro

20.12.23

Gesamt 480,00 Euro

21.12.2023

Gesamt 155,00 Euro

22.12.2023

Gesamt: 200,- Euro